Erste kleine Ausfahrt in dem Jahr
30.04.26
am Vorabend des ersten Mai war wieder eine gute Gelegenheit, in unser Fluchtauto zu steigen und ins benachbarte Tschechien zu reisen. Zuerst ging es diesmal nach Marienbad. in der Nähe war ein schöner Platz an einem See, zum verweilen und um in das Kurstädtchen zu laufen. https://www.camping-laprovence.cz/de/

Früh am Morgen des ersten Mai, zogen wir dann gleich weiter Richtung Pilsen. Berühmt durch die Skoda-Werke und natürlich duch das Hopfengetränk.
01.05.26
Auch hier wurde wieder ein Top-Platz an einem See, gleich am Stadtrand von Pilsen, mit sehr guter Verkehrsanbindung gefunden. Die Straßenbahn und überhaupt die Stadt, ein Traum von Sauberkeit. So wünscht man sich eigentlich auch Deutschland. Der erste Mai ist hier auch so was ähnliches wie ein Feiertag. Es ist auch etwas los in der Stadt und die Läden sind geöffnet. Es findet ein großer Markt statt…..

….. und auf den Straßen spielen ein paar Fans Befreiung. Sehr interessant übrigens die Militärcommunity, die an dem Tag mit amerikanischem Kriegsgerät herumkreuzen tut. Ideologie, diesmal gut gemacht. Sehr putzig …

Natürlich traf sich die ganze Armee dann, genau auf unserem Campingplatz. Die Luft roch die ganze Zeit nach warmlaufenden Motoren (da hätten sich unsere Klimajünger aber gefreut)und offenen Feuerstellen. Sogar Kinder hatten Uniformen an. Tolle Atmosphäre.
Am nächsten mussten wir wieder nach Hause. Über Ellebogen und Eger, wo wir nochmal übernachteten.
zwei Wochen später
14.05.26
gleich wieder unterwegs. Keroack, hätte seine Freude an uns gefunden. Auf unserer Route, sind wir an einem Märchenschloss, kurz vor Budweis, vorbeigekommen. Hier könnte man sicher alte Filme drehen. https://www.visitczechia.com/de-de/things-to-do/places/landmarks/chateaux/c-hluboka-nad-vltavou-chateau

Danach, ein Muss wenn man in der Gegend ist, Krumau. Da waren wir schon, aber es lohnt sich immer wieder. Und wir kommen sichr noch öfters „vorbei“.

Hier treffen sich wirklich Leute aus aller Welt. Tschechen, Deutsche, Zigeuner, alles friedlich beieinander. Oben auf dem Bild ein paar Asiaten, die gleich selber Mittelalter gespielt haben. Die hatten wirklich einen Mordspass dabei.
15.05.26
Dann sind wir durch Österreich hindurchgebrummt, weil wir eigentlich nach Ungarn wollten. Das linke Wien (das sieht man daran, dass sogar Brückenpfeiler bis oben hin sinnlos beschmiert sind), links liegengelassen…

…hin in das schöne Güns. Leider war das Wetter nicht gut (die ganze Zeit schon nicht) und es wurde eine Schnellbesichtigung. (Wir sin generell schnell beim gucken. mit uns kann man wirklich nicht verreisen 😉 )
aber in der Hexenküche gab es wenigsten was gutes zu Essen 
wir habe dann einfach in der Nähe übernachtet und sind dann nach Heviz gefahren.
16.05.26
vorbei an ungarischen Traumdörfern, der Landstraße entlang, bis zum berühmten Thermalbad. Der Hévízer See ist mit einer Fläche von rund 4,4 Hektar der größte natürliche und biologisch aktive Thermalsee der Welt. Dort kann man wirklich, genau am
Warmwasserkanal stehen. Von Heviz aus machten wir einen kleinen Spaziergang zum Balaton nach Keszthely. Der Festetics-Palast ist sehr schön und als wir gerade dort waren hat ein Paar, im Schloss geheiratet. 
Den Weg etwas weiter kamen wir zum Balaton. Und zwar kamen wir genau vor der berühmten Seebrücke raus. 
18.05.2026
Dann trieb und sie Unruhe weiter nach Pecs. Dort gibt es einen kleinen Stellplatz den man erstmal ausfindig machen muss, aber mit liebenswürdigen Betreiberinnen. Die paar Neidlinge die den Platz schlecht bewertet hatten, solle sich schämen. Klein und einfach halt.
Für die große Stadt hatten wir aber nur einen Tag eingeplant. Für überall wo wir waren oder hinkommen gilt: es ist alles eine eigene Reise wert. Fall das jemand liest, der kann sich gerne das Richtige für sich selber heraussuchen.
Das Denkmal von Janos Hunady, der den Osmanen zünftig zusetzte. Man stelle sich mal die Welt von heute vor, wenn es damals schon charakterlose Heimatverschenker gegeben hätte und nicht immer wieder Helden.
Auch Franz Liszt war hier in Fünfkirchen zu Besuch, woran man gerne erinnert.

die Altstadt ist wirklich sehr schön. Leider war gerade eine Ausstellung von bunter Gegengesellschaft auf einem zentralen Platz, was natürlich nervt. 
Die Preise fanden wir in der Altstadt von Fünfkirchen, etwas hoch für Ungarn. Aber das ist nur der individuelle Eindruck. Vielleich waren wir nur im falschen Restaurant.
19.05.26
Über die Donau ging es dann, über das ungarische Flachland,
nach Südosten
nach Szeged.
Das ist aber schön hier. Wir stehen genau an der Theiss, einem Fluss der Sehnsucht. Ich glaube das sofort.
eine herrliche Altstadt hat es ausserdem: https://goodmorningworld.de/szeged-ungarn-sehenswuerdigkeiten/Am kommenden Wochenende, solle wohl das große Szegediner Weinfest stattfinden. In allen Straßen und Gassen werden Buden und Sitzgelegenheiten aufgebaut. Das wäre natürlich was für uns gewesen 😉 eine Büste des großen ungarischen Schriftstellers Albert Wass sah ich und es gibt musikalische Wasserspringbrunnen. Meine Frau wollte gar nicht so schnell weg.
20.05.26
Gewaltfahrt nach Hause. Vorbei durch Budapest (Tanken übrigens sehr günstig, aber nur wenn du Ungar bist. Das ist zwar etwas frustig, aber eigentlich machen die das richtig. Allerding könnten sie das auch so draussen so dranschreiben. Jedenfalls sind für sowas, unsere Experten da oben, auch wieder zu doof für die eigenen Leute was zu machen), durch Wien durch Krumau(bömisches Abendessen) bis nach Sonneberg. (21.05.26)
Mehr gehet nicht, in der kurzen Zeit die wir hatten. Stressig, aber voller Erlebnisse und wir haben viel gesehen. Immer nach dem Motto: tot sind wir später noch lange genug.